Chakrenarbeit

Unser Körper ist von einer Vielzahl so genannter Meridiane durchzogen. Meridiane sind Energiebahnen und spielen bei der Akupunktur eine große Rolle. Neben den Meridianen gibt es noch Energiezentren, die so genannten Chakren.

Wenn die Energieversorgung aller Chakren ausgeglichen ist, fühlt sich der Mensch auf der körperlichen, geistigen und seelischen Ebene wohl. Bei einer Unter- oder Überversorgung der Chakren zeigen sich oftmals körperliche oder psychische Probleme. Hier setzt die Arbeit an den Chakren an.

Einführung in die Chakrenarbeit

Um die Arbeit an und mit den Chakren besser verstehen zu können, folgt eine kurze Einführung in die Bedeutung der sieben Hauptchakren. Diese Energiezentren muss man sich in einer Reihe, angefangen vom Anusbereich bis hin zum Scheitel, übereinander angeordnet vorstellen.

Den sieben Hauptchakren, die man sich auch als Energiewirbel vorstellen kann, werden verschiedene Farben zugeordnet. Neben den deutschen Bezeichnungen für die Chakren werden auch die Sanskrit-Bezeichnungen verwendet.

Chakrenarbeit: Bedeutung der ersten drei Chakren

Das erste Chakra wird Wurzelchakra oder auch Muladhara genannt. Farbe: rot. Der Sitz dieses Chakras sitzt im Anusbereich. Das Hauptthema dieses Chakras ist Sicherheit. Wenn dieses Chakra harmonisch geöffnet ist, empfinden wir Erdverbundenheit und Urvertrauen. Das zweite Chakra wird Sexualchakra oder auch Svadhisthana genannnt. Farbe: orange. Sein Sitz ist im Bereich des Beckens.

Die Hauptthemen dieses Chakras sind Sexualität, Kreativität und Fortpflanzung. Wenn dieses Chakra harmonisch geöffnet ist, haben wir eine natürliche Balance von Nähe und Alleinsein gefunden.

Das dritte Chakra wird Bauchchakra oder auch Manipura genannt. Farbe: gelb. Sein Sitz ist der Bauch. Hier sind die zentralen Themen Macht, Wille und Stärke. Wenn dieses Chakra harmonisch geöffnet ist, können wir unsere Gefühle in jeder Situation frei ausdrücken.

Chakrenarbeit: Erklärung der Chakren vier bis sechs

Das vierte Chakra ist das Herzchakra, auch Anahata genannt. Farbe: grün, rosa. Ist unsere Herzchakra harmonisch geöffnet, empfinden wir tiefe Selbstakzeptanz und Toleranz anderen gegenüber. Wir sind offen und liebevoll. Das fünfte Chakra ist das Halschakra, auch Visuddha genannt. Farbe: helles Blau.

Wenn dieses Chakra harmonisch geöffnet ist, sind wir in der Lage eine echte, offene und effektive Kommunikation zu betreiben. Das sechste Chakra ist das Stirnchakra, auch Ajna genannt. Farbe: Indigoblau.

Sein Sitz ist auf der Stirn zwischen den Augenbrauen, also dem Sitz des so genannten dritten Auges. Ajna hilft bei der Visualisierung und spielt darüber hinaus eine wichtige Rolle bei der Entwicklung unserer Psyche.

Das Scheitelchakra

Das siebte Chakra ist das Kronenchakra, auch Scheitelchakra oder Sahasrara genannt. Farbe: Violett, weiß. Dieses Chakra hat seinen Sitz außerhalb des physischen Körpers und befindet sich etwa 5 bis 10 cm oberhalb des Scheitelpunktes. Sahasrara kann nur jenseits des rationalen Verstandes begriffen werden.

Wie über Chakrenarbeit die sieben Hauptchakren harmonisiert werden können

Für die Harmonisierung der Chakren mit Hilfe von Chakrenarbeit gibt es verschiedene Methoden. Passend zu den Farben, die den Chakren zugeordnet werden, können zum Beispiel farblich abgestimmte Edelsteine auf die entsprechenden Körperregionen gelegt werden. Es kann auch über die entsprechende Farbe des Chakras und seine Themen meditiert werden.

Visualisierungsübungen, bei denen man sich die Chakra-Farbe bildlich vorstellt und diese Farbenergie in die entsprechenden Körperregionen fließen lässt, sind ebenfalls sehr hilfreich, um die Chakren zu harmonisieren. Im Yoga, Qi Gong und T’ai Ch’i gibt es wunderbare Körperübungen, die sehr harmonisierend auf Körper, Geist und Seele wirken und somit ebenfalls als Arbeit an den Chakren bezeichnet werden können.