Hellsehen im Traum

Gibt es das? Hellsehen im Traum? Oder ist das alles Einbildung? Für Menschen in der westlichen Welt ist die Vorstellung, dass jemand im Traum Hellsehen kann, eher ungewöhnlich. Ganz anders sieht das bei Naturvölkern aus.

Gerade in der schamanischen Tradition ist das Herbeirufen von Traumbildern völlig normal. Diese Traumbilder dienen dem Schamanen dazu, die Zukunft zu deuten oder auch um einen klaren, erhellenden Blick auf bestimmte Situationen zu werfen.

Wie ein Traumtagebuch dabei hilft, sich an seine Träume zu erinnern

Viele Menschen erinnern sich gar nicht oder nur selten an ihre Träume. Dabei ist es relativ leicht, sein Traum-Erinnerungsvermögen zu trainieren. Voraussetzung hierfür ist, sich sofort nach dem Aufwachen Notizen zu machen und alles, woran man sich erinnert, in einem Traumtagebuch festzuhalten.

Anfangs sind das wahrscheinlich nur Erinnerungsfetzen. Mit der Zeit steigt jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass mehr und mehr Details erinnert werden. Wichtig ist es auch, sich morgens daran zu erinnern, mit welcher Stimmung man sich schlafen gelegt und worüber man nachgedacht oder gegrübelt hat. Hilfreich ist es auch, sich kurz vorm Einschlafen zu sagen, dass man sich morgens an seine Träume erinnern wird.

Mit Hilfe des Traumtagebuches Hellsehen im Traum trainieren

Je länger ein Traumtagebuch geführt wird, desto deutlicher treten die Botschaften der Träume ans Licht. Damit ist auch eine Grundvoraussetzung für Hellsehen geschaffen. Denn Hellsehen kann man auch umschreiben als Zusammenhänge hell zu sehen oder anders ausgedrückt: Dinge im Licht, also hell und klar zu sehen.

Die Grenzen von Hellsehen in Träumen

Zu behaupten, man könne Lottozahlen im Traum vorhersagen oder steigende oder fallende Aktienkurse sehen, ist sicher unseriös. Hellsehen im Traum lässt vielmehr Dinge ans Licht kommen, die einem vorher nicht klar waren, die man also nicht hell gesehen hat. Es geht also mehr darum, via „Hellträumen“ seine Wahrnehmung und medialen Fähigkeiten zu schulen, um dann Zusammenhänge erkennen zu können, die vorher im Dunkeln lagen.