Tarot

Kartenlegen mit Tarot tun Menschen bereits seit Jahrzehnten beziehungsweise Jahrhunderten. Früher wie heute war klar, dass Orakelspiele etwas Magisches an sich haben, was sich die meisten nicht erklären können. Auch jetzt gibt es keine wahrhaftige Erklärung dazu. Sie gelten als Kanal. Kartenleger ziehen eine Tarot Karte und erkennen darin die Gegenwart, Zukunft oder Vergangenheit. Das mystische daran ist, dass scheinbar jede Zeitepoche darin zu finden ist. Vor allem im großen Blatt gibt es nichts, was man dort nicht findet. Nicht nur die eigenen Existenzen sind darin enthalten, ferner die Leben vieler anderer Menschen. Wie das funktioniert, weiß keiner und es lässt sich auch nicht erklären. Gewisse Dinge sind einfach wie sie sind. Wer mit einem Orakel spielt, sollte es ernst nehmen und nicht hinterfragen. Wer testet und nichts glaubt, darf sich nicht wundern, wenn am Ende nur Chaos dabei raus kommt.

Der Einstieg muss nicht schwer sein

Schaut man sich Tarotkarten an, wirken diese im ersten Moment ein wenig kompliziert. Zu viele Karten, mit ähnlichen Bezeichnungen warten auf Einsteiger, die keine Ahnung von der Materie haben. Logisch, dass zwei oder drei Ritter der Schwerter Anfangs für Verwirrung sorgen, das tun 5000 Vokabeln genauso, wenn man eine neue Sprache lernt. Und da klingen einige auch ziemlich ähnlich. Beim Tarot sind es doch nur 56 Karten in etwa. Je nachdem, welches Deck man wählt. Bei 100 Karten ist es eigentlich noch ein Kinderspiel. Wichtig ist, dass man an die Sache richtig rangeht. Einfach drauf los legen, geht nicht. Man sollte sich die einzelnen Karten genauer ansehen und wirklich bis in die Tiefe betrachten. Dann erkennt man nämlich den Kern der Aussage und nicht nur irgendwelche Oberflächlichkeiten. Würde man die Lenormandkarten in die Hand nehmen, bekommt man zum Beispiel den Brief präsentiert. Was, außer „Nachricht“ könnte dieser wohl bedeuten? Beim Tarot geht es mehr in die Tiefe. Hier weiß man anhand der Tarot Karte bereits, um welche Botschaft es sich handelt.

Kartenlegen lernen beim Profi

Als Einstieg eignet sich immerzu ein Profi, der Ahnung von seiner Materie hat. Da es mittlerweile Kartenleger, wie Sand am Meer gibt, sollte es nicht schwierig sein, einen passenden zu finden. Ein Großteil von ihnen bietet sogar Kurse an, wo man teilnehmen kann. Kurse, die über 500 Euro kosten sind nicht notwendig. Hier sollte man aufpassen, dass man nicht abgezockt wird. Leider gibt es viele Kartenleger, die nur noch Geld mit ihrem Können machen. Natürlich muss niemand kostenlos arbeiten, das wäre auch nicht fair gegenüber dem Berater. Aber, wenn es schon in den Bereich der Abzocke geht, dann darf man wohl Nein sagen. Drei Euro pro Minute, für einmal Kartenlegen ist mittlerweile schon der reinste Wucher. Es müssen nicht ein Euro sein. Mit zwei Euro fährt man am besten. Natürlich macht jeder seine Preise so, wie er sie für richtig hält. Aber niemand braucht glauben, dass Kartenleger besser sind, nur weil sie mehr verlangen. Im Gegenteil, sie erzählen oftmals um den heißen Brei herum. Beim Lernen ist es genauso. Man sollte darauf achten, dass man wirklich einen Berater kriegt, der Ahnung von seiner Materie hat und es so weiter gibt, dass der Schüler etwas davon hat. Ein allgemeines Seminar mit 30 Leuten bringt nicht viel. Im Durchschnitt sind es fünf Menschen die an einem Tisch sitzen und Karten tüfteln.

Tarot Karten entdecken

Im Handel gibt es mittlerweile viele verschiedene Kartendecks. Alleine das normale Tarot bringt schon zahlreiche Versionen hervor. Da ist noch nicht einmal die Rede von Lenormand und Co. Wer sich zum ersten Mal Karten kauft, schaut sich die in aller Ruhe an und entscheidet mit dem Bauchgefühl. Karten suchen sich die Besitzer bekanntlich aus und nicht umgekehrt. Tarotkarten sollten immer zum Kartenleger passen, weil dieser lange Zeit damit arbeitet. Ob das nun kleinere Karten oder größere sind, bleibt jedem selbst überlassen. Die Qual der Wahl hat man auf jeden Fall im Esoterikhandel, aber es lohnt sich. Hat man einmal die passenden Karten für sich gefunden, macht das Arbeiten damit viel Spaß. Orakel Spiele sind interessant und wer es richtig macht, kann davon ordentlich profitieren.