Traumdeutung Igel

Igel gehören zur Familie der Säugetiere. In Europa ist vor allem der Braunbrustigel heimisch. Als besondere Verteidigung haben die Igel Stacheln auf dem Rücken und an den Flanken. Braunbrustigel bringen es immerhin auf circa sechs- bis achttausend Stacheln. Bei Gefahr sind Stacheligel in der Lage sich zu einer Kugel zusammen zu rollen.

Wie die Traumdeutung Igel aus psychologischer Sicht interpretiert

Psychologisch betrachtet ist der Igel kein Traumsymbol für Aggressivität. Die Stacheln stehen vielmehr stellvertretend für die Abwehrbereitschaft des Träumers. Wer von einem Igel träumt, sollte ruhig im Wachleben einmal seine Stacheln ausfahren und damit Menschen, die einem nicht wohlgesonnen sind, in ihre Schranken verweisen.

Igel können auch Sinnbild für ein zufriedenes Leben sein, das allerdings eher bescheiden ist. Ein Igel im Traum kann auch als Warnung vor Neid und Missgunst anderer Menschen gedeutet werden.

Weitere Aspekte der Traumdeutung Igel

Von einem Igel zu träumen, kann ein deutlicher Hinweis darauf sein, dass der Träumer sich sehr stark zurückgezogen hat. Er sollte sich nicht einigeln, sondern mehr die Gesellschaft anderer Menschen suchen. Wer davon träumt, dass ein Igel sich einrollt, möchte in seinem Wachleben in Ruhe gelassen werden und braucht wahrscheinlich einfach einmal Zeit für sich selbst.

Die Traumdeutung Igel nach volkstümlichen Überlieferungen

Der Traumigel warnt vor Neidern. Er weist ferner darauf hin, sich nicht ausnutzen zu lassen. Wer von einem Igel träumt, der sich einrollt, zieht sich vor anderen Menschen zurück. Der Träumer sollte dann in seinem Wachleben darauf achten, dass er seine Freunde mit diesem Rückzug nicht kränkt.

Der Traumigel kann auch die Botschaft bringen, dass der Träumer Grund hat, eifersüchtig zu sein. Wer sich im Traum an den Igelstacheln sticht, muss mit unangenehme Überraschungen rechnen.