Zigeunerkarten richtig legen

Die beliebten Zigeunerkarten haben ihren Ursprung im Bürgertum des 19. Jahrhunderts. Der Name Zigeunerkarten ist etwas irreführend, da die Karten nicht von Zigeunern entworfen wurden. Besonders die Damen der höheren Gesellschaftsschichten waren fasziniert von der geheimen Kartenlegekunst der Zigeuner.

Daher wurden Karten entworfen, die durch einfache Bildsprache und Symbole leichter zu interpretieren waren als beispielsweise Tarotkarten. Um diesen Kartendecks den gewünschten mystischen Touch zu verleihen wurden sie einfach Zigeunerkarten genannt.

Mit den Kartendecks, die in Zigeunerfamilien von Generation zu Generation weitergereicht wurden, hätten die Damen des Bürgertums wenig anfangen können. Um die wahren Zigeunerkarten richtig legen zu können, hätte es einer Einweihung in die Symbolik bedurft.

Wie man Zigeunerkarten richtig legen lernt

Wie bei allen Wahrsagekarten gibt es kein richtig oder falsch. Unabdingbar ist es jedoch, sich mit der Bedeutung der Einzelkarten zu beschäftigen und nach Möglichkeit auswendig zu lernen. Je vertrauter man mit den einzelnen Karten ist, desto leichter fällt der Einstieg in die verschiedenen Legemethoden.

Auch wenn die Bildsprache der Zigeunerkarten auf den ersten Blick sehr einfach erscheint, ist es dennoch möglich, anhand diverser Kartenlegungen sehr genaue Aussagen zu den unterschiedlichsten Fragestellungen zu treffen.

Zigeunerkarten richtig legen: Leichter Einstieg für Anfänger

Für Anfänger ist es ratsam, sich zunächst mit den Bedeutungen der Einzelkarten vertraut zu machen. Danach gilt: Übung macht den Meister. Zum Einstieg können Anfänger einfache Legearten wählen, bei denen nur drei Karten zum Einsatz kommen.

Bei diesen Dreierlegungen kann zum Beispiel abgefragt werden, wie die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Fragestellers mit Bezug auf einen bestimmten Themenbereich aussieht. Eine andere Variante wäre, mit Hilfe von drei Karten abzufragen, was das Thema ist, welcher Weg gegangen und welcher besser gemieden werden soll.